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Immer mehr Menschen bezahlen mit Smartphone oder Wearables

Der Visa Payment Monitor 2023 zeigt: Eine grosse Mehrheit zahlt bevorzugt digital. 3 von 10 meiden sogar Geschäfte, in denen sie nicht bargeldlos bezahlen können.

Mann bezahlt Kaffee per Smartphone bei Kassiererin, die ihm Bezahlterminal entgegenreicht.

Schweizer:innen bezahlen zunehmend bequem und sicher an der Kasse durch das Auflegen von Smartphones oder Wearables. So genügt es beim Shoppen oder im Café, wenn das mobile Endgerät zur Hand ist. Beinahe vier von zehn (37 %) Personen greifen heute an der Kasse auf das Smartphone oder auf Wearables zurück – ein Anstieg von 12 Prozentpunkten innert zwei Jahren. Das zeigen die Ergebnisse der dritten Auflage des repräsentativen Schweizer Visa Payment Monitors in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa.

 

 

 

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72 Prozent bevorzugen an der Kasse mittlerweile digitale Zahlungsmethoden – also das Bezahlen mit Karte, Smartphone oder Wearables. Schnelligkeit (59 %), der einfache Ausgabenüberblick (53 %) und der Verzicht auf den Bankautomaten (47 %) sind den Konsument:innen dabei besonders wichtig. 

Generationenunterschiede im Bezahlverhalten gehen zurück

Der Unterschied im Bezahlverhalten zwischen den Generationen hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren verringert. Beim kontaktlosen mobilen Bezahlen holen gerade die über 60-Jährigen auf. Inzwischen hat bereits jede:r Vierte (25 %) einmal mobil bezahlt, was einer Steigerung von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Doch auch die junge Generation legt zu. So hat inzwischen mehr als die Hälfte (52 %) der unter 36-Jährigen via Smartphone oder Wearable an der Kasse bezahlt. Ein Viertel (26 %) bezahlt sogar so gut wie nie oder gar nicht mehr bar. Beim Verlassen des Hauses würden sich 59 Prozent der Gesamtbevölkerung für das Handy entscheiden, nur noch 38 Prozent bevorzugen das Portemonnaie.

Zahlungsdaten vielfach digital hinterlegt

Auch im Internet haben bereits zwei Drittel (67 %) der Konsument:innen ihre Kreditkarte digital gespeichert. Mit der Einführung moderner Debitkarten, mit denen nun auch online bezahlt werden kann, hinterlegen bereits 59 Prozent ihre Debitkarte in digitaler Form. Besonders häufig sind Kartendaten in Bezahlapps (66 %), Onlineshops (33 %) sowie Streamingdiensten (29 %) deponiert.

Insgesamt geben sieben von zehn Menschen in der Schweiz (72 %) an, mit mobilen Endgeräten im Internet einzukaufen, das sind 7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte (52 %) versendet zudem mindestens einmal im Monat Geld per App an Familienmitglieder, Bekannte oder Freunde innerhalb der Schweiz. Jede:r Zweite (50 %) wünscht eine Lösung, mit der man auch nahestehenden Menschen im Ausland direkt per App Geld schicken kann.

Digitalisierung wird den Alltag weiter verändern

Auch für die Zukunft erwarten die Konsument:innen, dass digitale Technologien weitere Lebensbereiche beeinflussen werden. So gehen sie davon aus, dass es in fünf Jahren normal sein wird, im Geschäft an Self-Checkout-Kassen zu zahlen (72 %). 56 Prozent denken ausserdem, dass es üblich sein wird, Einkäufe vorab online zu bestellen und dann nur noch im Supermarkt abzuholen. Knapp die Hälfte (46 %) erwartet, dass Super-Apps, die verschiedene Anwendungen wie Einkaufen, Onlinebanking und Nachrichten kombinieren, sich bis dahin durchsetzen.

 

Über die Studie

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa hat Visa im November 2023 mit einer repräsentativen Onlineumfrage rund 1000 Konsument:innen in der Schweiz ab 18 Jahre zu ihrer Einstellung zum digitalen Bezahlen und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die Umfrage wurde 2023 zum dritten Mal in Folge durchgeführt.

Tag: Mobile payments Tag: Visa Research